Kalter und warmer Knoten: Alles, was Sie wissen müssen
- mate trogrlic

- 20. Dez. 2023
- 2 Min. Lesezeit
Die Schilddrüse ist eine kleine, aber wichtige Drüse im Hals, die Hormone produziert, die den Stoffwechsel, das Wachstum und die Entwicklung des Körpers regulieren. Schilddrüsenknoten sind gutartige oder bösartige Tumore, die in der Schilddrüse entstehen. Sie sind relativ häufig und treten bei etwa 5-10 % der Erwachsenen auf.
Kalter Knoten
Ein kalter Knoten ist ein Knoten in der Schilddrüse, der kein oder nur sehr wenig radioaktives Jod (Technetium) aufnimmt. Kalten Knoten sind in der Regel gutartig, können aber auch bösartig sein. Das Risiko einer Bösartigkeit bei kalten Knoten liegt bei etwa 2-10 %.
Warmer Knoten
Ein warmer Knoten ist ein Knoten in der Schilddrüse, der normales radioaktives Jod (Technetium) aufnimmt. Warme Knoten sind in der Regel gutartig, können aber auch fokale Autonomie und Überfunktion der Schilddrüse verursachen. Das Risiko einer Bösartigkeit bei warmen Knoten liegt bei etwa 0,5-1 %.
Unterschiede zwischen kalten und warmen Knoten
Die wichtigsten Unterschiede zwischen kalten und warmen Knoten sind:
Radioaktive Jod-, Technetium- Aufnahme: Kalte Knoten nehmen kein oder nur sehr wenig radioaktives Jod auf, während warme Knoten normales radioaktives Jod aufnehmen.
Risiko der Bösartigkeit: Das Risiko der Bösartigkeit ist bei kalten Knoten höher als bei warmen Knoten.
Mögliche Symptome: Kalte Knoten verursachen in der Regel keine Symptome, während warme Knoten zu einer Schilddrüsenüberfunktion führen können.
Diagnose von kalten und warmen Knoten
Die Diagnose von kalten und warmen Knoten wird durch eine Kombination von Untersuchungen gestellt, darunter:
Körperliche Untersuchung: Der Arzt tastet die Schilddrüse ab, um nach Knoten zu suchen.
Ultraschalluntersuchung: Die Ultraschalluntersuchung ist eine bildgebende Untersuchung, die die Struktur der Schilddrüse darstellt.
Bluttests zur Bestimmung der Schilddrüsenfunktion: Bluttests können zur Bestimmung der Schilddrüsenfunktion verwendet werden.
Szintigraphie der Schilddrüse: Die Szintigraphie der Schilddrüse ist eine bildgebende Untersuchung, die die Funktion der Schilddrüse darstellt.
Weiterführende Untersuchungen bei kalten Knoten
Kalter Knoten sollten weiter abgeklärt werden, um das Risiko einer Bösartigkeit zu beurteilen. Die weitere Abklärung kann durch eine Feinnadelaspirationsbiopsie erfolgen. Bei dieser Untersuchung wird mit einer feinen Nadel Gewebe aus dem Knoten entnommen und mikroskopisch untersucht.
Therapie von kalten und warmen Knoten
Die Therapie von kalten und warmen Knoten hängt von der Größe, der Lage und dem Risiko der Bösartigkeit ab.
Kalter Knoten: Kalte Knoten, die kleiner als 1 cm sind und keine Symptome verursachen, bedürfen in der Regel keiner Behandlung. Bei größeren Knoten oder Knoten, die Symptome verursachen, kann eine Operation erforderlich sein.
Warmer Knoten: Warme Knoten, die zu einer Schilddrüsenüberfunktion führen, können mit Medikamenten behandelt werden. Bei größeren Knoten oder Knoten, die nicht auf Medikamente ansprechen, kann eine Operation erforderlich sein.
Fazit
Kalter und warmer Knoten sind zwei Arten von Schilddrüsenknoten, die sich in ihrer Radiojodaufnahme unterscheiden. Kalte Knoten sind in der Regel gutartig, können aber auch bösartig sein. Warme Knoten sind in der Regel gutartig, können aber auch fokale Autonomie und Überfunktion der Schilddrüse verursachen.

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